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Jim (Adam Sandler) und Lauren (Drew Barrymore) sind Beide alleinerziehende Eltern, die aus unterschiedlichen Gründen ihren früheren Lebenspartner verloren haben. Dank ihrer Freunde treffen sich sie auf einem Blind Date bei „Hooters“, dem wohl romantischstem Ort in den USA, doch das ungleiche Paar passt auf Anhieb so gut zusammen wie Hund und Katze. Neben ihrer bedingungslosen Liebe für ihre Kinder scheint die Beiden nun wirklich nichts zu verbinden, denn während Jim laut, ungehobelt und von Sport nahezu besessen ist, sehr zum bedauern seiner drei Töchter, gibt sich Lauren eher zurückhaltend und distanziert, sowie, wenn es um ihre zwei Söhne geht, extrem überfürsorglich.
Durch eine unglückliche  Verkettung diverser Ereignisse landen beide Familien jedoch in einem Hotel in Afrika, welches sich speziell auf die Bedürfnisse moderner Patchwork Familien eingestellt hat. Unter der glühenden Sonne der Sahara tauen die Streithähne zu guter Letzt dann doch noch auf, da sie plötzlich erkennen müssen, dass der erste Eindruck nicht immer der richtige ist.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Ach ja, der gute Adam Sandler, eigentlich möchte man den sympathischen Mann aus Hollywood sofort in sein Herz schließen, wäre da nicht Sandlers Neigung sich mit traumwandlerischer Sicherheit die schlechtesten aller Autoren zu suchen, denn anders sind solche Katastrophen wie „Jack und Jill“ nur schwer zu erklären. Dabei kann Sandler im Grunde gut schauspielern, er muss es nur wollen und zumindest halbwegs kompetente Regieanweisungen bekommen.
Es stellt sich also die Frage, an welchen Ende der Skala sein neuer Film „Urlaubsreif“ angesiedelt ist.

Zunächst kann man Entwarnung geben, denn Sandler spielt im großen und ganzen sehr solide, vor allem die Rolle des fürsorglichen Vaters kauft man ihm voll ab. Auch Drew Barrymore, die mit Sandler bereits in der Liebeskomödie „50 erste Dates“ vor der Kamera stand, gibt eine solide Performance, was sich soweit auch durch den Rest des Casts zieht. Besonderes Augenmerk sollte noch auf Terry Crews gerichtet werden, der zunächst so gar nicht in den Film passen will, jedoch mit seiner gewohnt selbstironischen Art und Weise selbst dem zynischstem Kinogänger ein Lächeln ins Gesicht treiben sollte. Auch die Chemie zwischen den beiden Protagonisten wirkt stimmig, zumindest im Rahmen einer Liebeskomödie, sodass es bei den Schauspielern im großen und Ganzen eigentlich nichts zu beanstanden gibt.

Leider kann man dies vom Drehbuch nun wahrlich nicht behaupten, denn die Autoren Clare Sera  und Ivan Menchell, die in ihrer Vita noch keinen großen Hit verzeichnen konnten, ziehen nahezu jedes Klischee einer typischen romantischen Komödie aus dem Hut. Was den Beiden insbesondere fehlt ist ein gewisses Gespür für das richtige Pacing, da scheinbar belanglose Szenen sich endlos in die Länge ziehen, nur um dann am Ende einen müden Gag zu präsentieren, während die eigentliche Geschichte kaum Zeit bekommt sich zu entfalten. Darüber hinaus werden die Witze gerne wieder und wieder recycelt, wodurch selbst anfänglich lustige Sachen zum Ende hin nur noch nerven, während Gags, die schon beim ersten Mal nicht lustig waren, ihren Charme auch beim zehnten Mal nicht so recht versprühen mögen.

Im Grunde lässt sich die Qualität des Films wohl am besten mit den bisherigen Werken des Regisseurs Frank Coraci abgleichen, da auch „Urlaubsreif“ perfekt in die Reihe passt. Coraci ist für solch unvergessliche Werke wie „Klick“, „Das Schwergewicht“ oder „Der Zoowärter“ verantwortlich und wenn man all diese Filme mit einer einzigen Körperbewegung beschreiben sollte, so würde man sich wohl für ein müdes zucken mit den Schultern entscheiden, was im Großen und Ganzen auch die perfekte Beschreibung für „Urlaubsreif“ ist, da man sich das Geld für eine Kinokarte durchaus sparen kann, weil der Film vermutlich in ein bis zwei Jahren auf Pro7 über den Bildschirm flackern wird.

Fazit

In Anbetracht der aktuellen Fülle von Blockbustern gibt es wahrlich keinen Grund sich „Urlaubsreif“ im Kino anzusehen, dafür ist das neue Werk von Adam Sandler einfach viel zu mittelmäßig. Dank einem soliden Cast und einer akzeptablen Geschichte können sich Freunde seichter Unterhaltung zumindest auf die DVD, beziehungsweise die TV Ausstrahlung, freuen.

Autor: Sebastian Pierchalla

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