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Seit mehr als 60 Jahren sind Billy, Paddie, Archie & Sam beste Freunde. Nun will Billy seine nicht 30jährige Freundin heiraten. Aus diesem Grund trommelt er seine alte Gang für einen Junggesellenabschied in Las Vegas zusammen. Ein gewagtes Unterfangen, schließlich sind sie nicht mehr die Jüngsten. Zudem ist Paddie seit dem Tod seiner Frau gar nicht mehr gut auf Billy zu sprechen…

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Gut 15 Jahre vorher wäre man als Filmliebhaber sicherlich Feuer und Flamme gewesen für ein Projekt, in dem die vier Oscarpreisträger Michael Douglas (Avengers 4: Endgame), Robert De Niro (Dirty Grandpa), Morgan Freeman (Angel Has Fallen) und Kevin Kline (Ein Fisch namens Wanda) gemeinsame Sache machen. Im Jahr 2013 relativierte sich die Euphorie im Vorfeld erheblich. Während Douglas und besonders Kline nur noch sporadische Auftritte ablieferten, glänzten De Niro und Freeman zwar noch durch ungebremsten Arbeitseifer, wobei die Qualität der Filme im Schnitt deutlich hinter der ihrer großen Zeiten zurückblieb. Und auch Last Vegas verspricht schon auf dem Papier nicht wahnsinnig viel. Unter der Ägide des 08/15-Auftragsregisseurs Jon Turteltaub (Meg) geht es mal wieder um in die Jahre gekommene Herrschaften, die auf ihre alten Tage noch mal die Sau rauslassen wollen und allen (und besonders sich selbst) beweisen wollen, dass sie noch nicht auf’s Abstellgleis gehören.

Im Grunde wird über die gesamte Zeit der selbe, lahme Gag immer wieder auf andere Art und Weise variiert: Scheiße, sind wir alt geworden, trotzdem drücken wir noch mal auf die Tube. Eine Altherren-Sketch-Parade ohne echte Pointen, die dem Thema nicht etwa kreative oder würdevolle Momente entlocken kann, sondern auf platte Sprüche und flache Witze über das Seniorendasein baut. Sich auf vorhersehbar-schablonenhaften Abläufen ausruht und bis auf seinen Cast eigentlich rein gar nichts zu bieten hat, über das sich großartig sprechen ließe. Zumindest über weite Strecken. Gegen Ende wird es zwar wie zu erwarten leicht rührselig und absehbar Sentimental, da finden sich aber immerhin doch noch so was wie halbwegs ernstzunehmende Feststellungen. Über den Wert von wahrer Freundschaft, über Ehrlichkeit vor anderen und vor allem sich selbst, über das Akzeptieren von nicht zu beeinflussenden Umständen und die Bereitschaft, auch im Spätherbst des Lebens sich noch mal auf Veränderungen einzulassen. Das ist ganz in Ordnung und die Chemie der natürlich immer noch großen Darsteller untereinander ist bemerkenswert gut. Fast authentisch, da spielt eben die große Routine und Qualität mit rein. Mit einer anderen Besetzung wäre das rein gar nichts. Dass ihre Rollen allesamt nicht besonders gut entwickelt sind und theoretisch sogar ziemlich unsympathische Züge besitzen (besonders die von Kevin Kline, was er aber durch seine Leistung aber extrem geschickt kaschieren kann) kommt erschwerend hinzu.

Fazit

„Last Vegas“ ist schlicht und einfach ein völlig banaler und insgesamt überflüssiger Film, der praktisch am nächsten Tag wieder vergessen ist. Sicher kann er hier und da ein schmales Grinsen hervorrufen, das ist aber auch eher selten der Fall. Die guten Darsteller sind und bleiben erwähnenswert, wobei sie völlig unterfordert sind von einem belanglosen Script ohne echte Highlights und pauschalisierter Mechanismen von vorgestern. Kann man wunderbar auslassen, das Anschauen tut aber auch nicht weh.

Autor: Jacko Kunze

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