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Thomas (Scott Adkins), ehemaliger DEA-Agent, ist zusammen mit seiner Tochter Carly im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms in London untergetaucht. Als Diebe irrtümlicherweise in seine Wohnung einbrechen, da sie dort Schmuggelware vermuten, eskaliert die Lage und endet für die Eindringlinge unverhofft in einem Blutbad. Durch diesen unglücklichen Zwischenfall fliegt jedoch Thomas Tarnung auf und die gesamte Londoner Unterwelt erfährt von seiner neuen Identität. Darunter befindet sich auch kein Geringerer als Gangsterbosses Cooper (James Cosmo), Thomas Ex-Schwiegervater und Erzfeind, der daraufhin die berüchtigtsten Auftragskiller Europas beauftragt, Thomas zu eliminieren, während er sich selbst auf die Suche nach seiner Enkelin Carly macht. Wütend und kompromisslos setzt der kampferprobte Ex-Agent alles daran, seine hartnäckigen Verfolger – darunter den tödlichen Bishop (Wade Barrett) – im Alleingang abzuschütteln und seine Tochter in Sicherheit zu bringen.

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Freunde des anspruchsvollen Film belcheln Scott Adkins – wenn überhaupt. Das ist schade, denn der Brite besitzt nicht nur eine herausragende Physis, nein, hinter seinen stählernen Körper und seinen kampfkünstlerischen Fähigkeiten steckt auch Charisma. Charisma, was er bislang in großen Produktionen wie Doctor Strange nicht wirklich zeigen konnte. Zwar gelang es den Marvel Studios Adkins als Villian-Sidekick einigermaßen gut einzusetzen, es bleibt aber dabei, dass er immer dann am besten ist, wenn es einen Regisseur gibt, der versteht Adkins und seine Talente gewinnbringend einzusetzen.

James Nunn (Tower Block) gehört leider nicht dazu. Zwar ist sein Eliminators auf dem Papier ein waschechtes, simples Adkins-Vehikel, doch Nunn gelingt dennoch kein befriedigender Actionfilm. Dabei stimmt das Setting und die Figuren. Die Prämisse des Films passt auf einen Bierdeckel und lässt dennoch Platz, damit der Kellner seine Striche machen kann. Doch die dringliche Kinetik von Schlägen, Stößen, Tritten und Projektilen stellt sich einfach nicht ein.

Eliminators ist ein Film wie auf Autopilot. Nunn weiß, was  er mit Adkins hat und versucht diesen und seine Martial-Arts-Künste so effektiv wie nur möglich einzusetzen, doch die Inszenierung spielt da nicht mit. Während seinen Star in Undisputed 2 oder Ninja - Revenge will rise formidabel einsetzte und jeder Actionszenen den unmittelbaren Tonus auswegloser Gewalt  implantierte, wirkt Nunns Werk kraft- und lustlos. Eliminators ist kein echtes Adkins-Original, sondern mehr ein Plagiat, in dem zufällig Adkins mitmischt.

Ja, seine Scharmützel mit dem walisischen Wrestler Stu Bennett, besser bekannt als  Wade Barrett, sind, wenn es Mann-gegen-Mann geht, durchaus ansehnlich, aber eben nicht durchweg überzeugend. Das mag auch daran liegen, dass Barrett nun einmal einen Kampfstil hat, der einfach zu advers ist, mit dem was Adkins abliefert. Es kommt kein Flow auf, auch wenn, das sollte nicht verschwiegen werden, nimmersatte Actionkjunkies gewiss dennoch den einen oder anderen erfüllenden Moment geliefert bekommen.

Ist Eliminators eine Enttäuschung? Ja. Ist der Film eine Katastrophe? Nein, das wäre zu hart. Regisseur Nunn gibt sich durchaus Mühe, und liefert business as usual ab und somit einen weiteren Füller-Film in der Filmvita des Scott Adkins. Dass Adkins demnächst endlich einmal auf der großen Leinwand, als Frontheld – oder -Schurke, zeigen kann, was i n ihm steckt wäre wünschenswert, aber aktuell wohl unwahrscheinlich.

Fazit

Für nimmersatte Fans von Scott Adkins ist „Elimiantors“ ein kleiner Happen für zwischendurch. Das ist schon etwas enttäuschend, vor allem weil Regisseur Nunn seinen Star nur bedingt gut einsetzt. Das geht besser.

Autor: Sebastian Groß

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