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Laura und ihre Kinder wollen ein schönes Wochenende in einem abgelegenen Ferienhaus verbringen. Die anfängliche Idylle wird jedoch durch dunkle Vorzeichen gestört. Nach einem Ausflug der Kinder im Wald bekommt die kleine Maddie plötzlich Fieber und kann kaum noch atmen. Laura ist entsetzt, als sie die Ursache findet: einen Zettel mit Botschaft, der sich in Maddies Speiseröhre befand! Ein maskierter Störenfried beginnt sich von draußen bemerkbar zu machen. Die Familie will flüchten, doch das Auto ist manipuliert. Zurück im Haus warten Laura und die Kinder auf ihren Ehemann und Vater Shawn. Doch vor dem maskierten Psychopathen scheint niemand sicher zu sein …

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Kritik

Eigentlich sollte He's Out There das nächste Regieprojekt für Dennis Iliadis (Last House on the Left) werden. Die Produktion war bereits in vollem Gange, sein Name zierte die Poster und der anvisierte Kinostart im Dezember 2017 rückte immer näher. Kurz bevor es dazu kam, wurde der Kinorelease jedoch gänzlich gestrichen und plötzlich war nur noch ein Heimkinostart vorgesehen. He's Out There ist sicherlich nicht der erste Film den dieses Schicksal ereilt, merkwürdiger ist jedoch der Creditwechsel des Regisseurs: Quinn Lasher, ein bisher unbekannter Mann in der Filmbranche, der bei IMDB damit seinen ersten Eintrag erhielt, wurde plötzlich als Regisseur gelistet, von Iliadis fehlt seither jede Spur. Handelt es sich um ein Pseudonym der Marke Alan Smithee, mit dem sich der Filmemacher vom Projekt distanzieren möchte?  Oder handelt es sich tatsächlich um einen neuen Regisseur? Wieviel hat dann wer gedreht? Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Antwort dazu leider nicht bekannt. 

Eine abgelegene Hütte tief im Wald, eine Mutter allein mit ihren beiden Töchtern im Kampf gegen einen maskierten Killer, der irgendwo da draußen auf sie lauert: Genretypisch bedarf es an dieser Stelle gar nicht viel mehr Story, das Setting allein trägt den weiteren Handlungsablauf. Und dieser bewegt sich ganz nach bekanntem Schema, He's Out There bemüht sich gar nicht darum, in irgend einer Weise kreativ aufzufallen, wie es beispielsweise einem vergleichbaren Film wie Still zuvor schön  gelungen ist, der seiner taubstummen Protagonisten ein Handicap mit auf den Weg gab. Für He's Out There bedeutet das: Typischer Survival-Ablauf auf engem Raum, bei dem die Familie durchs Haus, manchmal auch darüber hinaus, gejagt wird. Da all das handwerklich immerhin solide umgesetzt ist, weiß der Film zu einem bestimmten Maß zu unterhalten, auch fällt das Treiben nicht gänzlich unspannend aus. Besonders Yvonne Strahovski (Dexter, I, Frankenstein) legt sich dazu in ihrer Hauptrolle mächtig ins Zeug, den erlebten Albtraum glaubhaft rüberzubringen, für den Film definitiv ein Gewinn. 

Leider lässt sich das Kompliment nicht an die beiden jungen Mädchen weitergeben, die auf höchst hysterische Art und mit übertriebenem Overacting die beiden verschreckten Töchter spielen und damit den ganzen Film hindurch unfassbar auf die Nerven gehen. Da kann einem Strahovski fast schon leidtun, ohne diesen Ballast wäre sie deutlich besser dran. Der Killer wiederum bringt gleich zwei Probleme mit sich: Zum einen bleibt seine eigentliche Motivation unklar, zum anderen ist er, entgegen jeglicher Logik, stets omnipräsent. Ein Problem, das viele vergleichbare Horrorfilme mit sich bringen, dennoch im Falle von He's Out There auffallend und störend, mit einem besseren Drehbuch wäre mehr drin gewesen. 

Fazit

Wenig innovativ, aber dennoch ganz passabel umgesetzt: Als durchschnittlicher Horrorbeitrag dürfte auch "He's Out There" den ein oder anderen Genrefan zufriedenstellen. 

Autor: Sebastian Stumbek

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